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01.12.2018
Christine Lässer
Der gestrige Samstag stand mal wieder ganz im Zeichen des Samichlaus.
Die Hütte war bereits dekoriert und die Tische mit Leckereien belegt, als die erste Gruppe mit den Jüngeren eintraf.
Es gabe einen feinen Punsch, später Würste vom Grill und natürlich durfte der obligate Lagerrückblick nicht fehlen.
Der Höhepunkt liess noch etwas auf sich warten. Als der jedoch in Form von Schmutzli und Samichalus bimmelnd und mit vollem Sack eintraf, waren alle gespannt auf ihren Auftritt. Sie geizten nicht mit Lob, guten Ratschlägen und Geschenken.
Mit vollen Taschen und Bäuchen ging es zurück nach Illnau, wo bereits die nächste Gruppe wartete.
Auch diese wurden mit etwas Verspätung zur Hütte gelotst. Punsch wie gehabt und dann stand schon der Chlaus da.
In der Hütte wurde es trotz Essen auf den Tischen nie ganz still und der Samichlaus war froh um seine laute Stimme.
Auch hier wurden lobend die guten Resultate erwähnt. Die beiden Teams, die heute im Einsatz standen, hatten beide gewonnen. Auch die Aufstiegsspiele der FU16 ins Inter sollen zu einem Event werden!
Kaum waren die beiden Gäste ohne Esel in der Dunkelheit verschwunden, machte sich die Meute auch schon über die leckeren Hamburger her. 50 Stück und 10 Würste wurden restlos weggeputzt. Nicht mal ein Tropfen Ketchup blieb übrig.
Dann sorgte der Lagerrückblick für einige Lacher und beim Quiz glänzte die MU17.
Punktlich um 22 Uhr waren fast alle, ein paar Minuten später der Rest gesund und immer noch munter zurück am Bahnhof Illnau.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben!

Es stimmt nicht, dass
- der Samichlaus neuerdings im Sommer kommt.
- wir heute keinen Schnee hatten.
- der Samichlaus heute keine Geduld brauchte.
- jemand ein schlaues Verschen aufsagen konnte.
- alle über die Geschichte vom Samichlaus Bescheid wissen.
- die Trainer bei den Aussagen des Samichlauses nicht manchmal gedacht haben "meine Worte".
- E.S. aus E nur 10er-Fragen beantworten kann.
- Yellow-Spielerinnen Angst vor dem Samichlaus haben. Oder etwa doch?
- Zimmermänner nicht klettern können.
- ein Hamburger oder ein Wurstzipfel übrig blieb.
-  Schweini nicht dabei war. Sogar in kleiner Form!
- es keine GWE-Kaugummis gibt.
- alle Angemeldeten auch gekommen sind.
- wir die Besammlungszeiten auf die Ankunft der Züge abgestimmt hatten.
- wir die Hütte für das nächste Jahr schon reserviert haben. Für die nächsten zwei!
- der Schnauz vom Samichlaus echt war.


 
Ins rechte Licht gerückt. Josef "Tschosi" Schilliger war auch am U13-Heimspietag in Grafstal wieder voll im Einsatz.

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Christine Lässer
19.06.2018

Ein weiterer Eselriet-Cup ist Geschichte. Über 300 Kinder in 29 Teams kämpften um Punkte. 17 Schiedsritcher pfiffen die 44 Spiele und 21 Zeitnehmer sowie 20 Helfer am Kiosk standen im Einsatz. 
Ohne grössere Zwischenfälle und mit viele tollen Spielen ging dieser Anlass über die Bühne.

Gleichzeitig konnte der Verband die neuen Schiedsrichter an unserem Turnier ausbilden. Diese konnten an diesem Anlass wertvolle Erfahrungen sammeln um dann im September für ihre neue Aufgabe gerüstet zu sein. Mit Khaled  hat sich ein U17-Spieler von uns an diese wichtige Aufgabe getraut und bei seinen zwei Einsätzen einen guten Eindruck hinterlassen.

Unsere eigenen Teams (für diese organisieren wir ja schliesslich dieses Turnier jedes Jahr) schnitten zufriedenstellend bis gut ab.
Für Turniersiege reichte es bei der MU15 und MU17. Die Standorbestimmung zeigte uns, dass wir überall auf dem richtigen Weg sind. Auch die ersten Einsätze unserer SG's sind als geglückt zu bezeichnen.

Am Kiosk waren bereits vor Turnierende alle Hot-Dogs restlos ausverkauft, Kuchen mussten noch weitere besorgt werden und von den Sandwiches blieb gerade mal eines übrig. Auch hier schien alles gut gelaufen zu sein...

Vielen Dank an alle kleinen und grossen Helferinnen und Helfer! Ohne euch wäre so ein Juniorenturnier nicht möglich!


Ranglisten

MU17
1. Grün-Weiss                                4/8
2. TV Huttwil                                  4/6
3. SG Albis Foxes / Ami                 4/4
4. KTV Wil                                     4/2
5. SG Pfadi/ Räterschen                  4/0  


MU15
1. Grün-Weiss                                4/8
2. HC Arbon A                                4/6
3. HC Arbon 1                                 4/3
4. HSV Säuliamt                              4/2
5. HC Bülach                                   4/1


FU16
1. SG Wyland                                  4/8
2. SG Yellow-Effi                           4/4
3. HC Bülach                                   4/0


FU18
1. KTV Wil                                       3/6
2. SG Wyland                                    3/4
3. SG Uzwil-Gossau                          3/2
4. SG Effi-Yellow                            3/0


U13
1. GC Amicitia                                   4/8
2. TV Uster                                         4/6
3. Grün-Weiss                                   4/4
4. Seen Tigers                                     4/2
5. SC Volketswil                                 4/0


U11
1. SG Rorbas-Kloten                          4/6
2. HSV Säuliamt 2                              4/4
3. HSV Säuliamt 1                              4/4
4. Grün-Weiss                                    4/4
5. Seen Tigers                                     4/0

  

 
Marco Conrad
01.09. - 02.09.2018
Zum fünften Mal in Serie besuchten wir das Strassenfest in «unserer» Partnerstadt und zum vierten Mal bereits verköstigten wir deren Einwohnerinnen und Einwohner mit Schweizer Raclette, welches wir an unserem Stand verkauften. Dieses Mal waren 13 Grün-Weisse mit dabei, jemand zum ersten und die anderen bereits zum x-ten Mal :-)

Eine erste Gruppe kam schon am Freitagnachmittag an, die einen weil sie pensioniert sind und die anderen weil sie sonst ebenfalls nichts Besseres zu tun haben. Da dieser Event ja im Vergleich zum Effifäscht einen Tag später beginnt (Samstags, 16.00 Uhr), muss am Freitag noch nicht viel eingerichtet werden. Das Zelt des TVG steht bereits, unser Stand wird gewöhnlich erst am Samstagmorgen, freundlicherweise durch die zahlreichen Helfer des Turnvereins, aufgebaut und eingerichtet. Das Abendessen am Freitagabend wurde traditionell in der Alten Schmiede (gleichzeitig auch mehrheitlich der Übernachtungsort) eingenommen, welches für kulinarische Höhepunkte im ganzen Ort bekannt ist.

Am Samstagmorgen wurde dann auf dem Festgelände ein erster Eindruck genommen. Man merkt schon, hier läuft der Aufbau/Ablauf ein wenig professioneller und routinierter ab als bei uns, da die Grossbottwarer ja jedes Jahr dieses Fest organisieren müssen. Insofern auch keine Überraschung, dass unser "Areal" bereits eingerichtet und im Vergleich zum Vorjahr noch weiter optimiert wurde. Zur Mittagszeit treffen dann auch die restlichen Vereinsmitglieder und ihre Anhänge ein und nach einem Begrüssungsdrunk und der offiziellen Begrüssungsrede des Bürgermeisters wwurden die ersten Raclettes verkauft. Der Samstagabend verlief im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger gut, obschon das bewölkte Wetter für unseren Schmaus eigentlich ideal gewesen wäre. Haben die Einheimischen bereits die Schnauze voll von Raclette? Viele sagten zwar: «wir kommen dann am Sonntag für ein Raclette vorbei», normalweise ja eine typische Festfloskel, um aufdringliche Standverkäufer in Schach zu halten. Mal schauen, ob die dann tatsächlich noch auftauchen.
Ab 21.00 Uhr bis über Mitternacht stand dann wieder die Band "Campus" - gleich neben unserem Unterstand - im Mittelpunkt. Sie spielten in gewohnter Frische zahlreiche bekannte Songs und konnten so das feiernde Volk grossflächig unterhalten. Auch fürs Personal am Raclettestand eine willkommene Abwechslung.

Der Sonntagmorgen war geprägt von gekaterten Racletteverkäufern und dem nächsten Apéro, dieses Mal bei Hansi und Yvonne vor dem Wohnwagen. Um 11.00 Uhr startete dann das Fest in den zweiten Tag. Leider zeigte sich heute das Wetter nicht von der sonnigsten Seite, oftmals wurde es nass. Kein Problem allerdings für den TV Grossbottwar, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind: Kurzerhand wurde ein Zelt (ca 4 auf 12 Meter) aufgestellt, es folgten noch zwei Weitere. So gab es vielleicht weniger Laufkundschaft, dafür viel mehr Leute die länger sitzen bleiben. Fleissig wurde auch unser Raclettestand unter Beschlag genommen. Nachdem wir letztes Jahr bereits um 15.00 Uhr ausgeschossen waren, ging es dieses Mal bis ca 20.00 Uhr, ehe der letzte Käse über das Brot (ja, die Deutschen stehen mehr auf Raclette mit Brot statt Kartoffeln) gestrichen wurde. Trotzdem wurde insgesamt mehr Käse verkauft, da für 2018 auch mehr geliefert wurde. Wir haben also auch heuer das hochgesteckte Ziel erreicht.

Auch dem TVG, unseren Freunden und Gastgebern, lief es wiederum rekordverdächtig! Nebst rund 1200 Schnitzeln wurden noch ein paar hundert Würste verkauft. Eine beeindruckende Zahl für dieses kleine Städtchen. Wir freuen uns bereits jetzt, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können und bedanken uns bei den Teilnehmern für ihr Engagement, insbesondere Nina mit Familie für die Organisation und schlussendlich ein grosses DANKESCHÖN an den TV Grossbottwar, welche wiederum alles vor Ort vorbereitet und uns tatkräftig unterstützt haben. Es ist toll, zum Kreis des Strassenfestes zu gehören.

Zu den Bildern (weitere folgen)

Es stimmt nicht, dass

... der Landfrauenverein dieses Jahr nicht am Fest teilgenommen hat und M.C. somit auf seine beliebten Kuchen verzichten mussten.
... R.C. beim Käsediebstahl auf frischer Tat erwischt wurde.
... am Samstagabend dank idealem Wetter sehr viel Raclette verkauft wurde.
... dieses Jahr endlich ein Helferplan erstellt wurde.
... ein Apéro um 09.30 Uhr am Sonntagmorgen ein Frühstück ersetzen muss.
... A.W. am Raclettestand auch einen Kran verkaufen konnte.
... das noch eher junge, weibliche Bedienpersonal des TVG die kurze Abwesenheit eines GWE-lers für eine Raclettebestellung ausgenutzt haben, um den Sprüchen von A.W. auszuweichen.
... der vor zwei Jahren geklaute Käseleib am Sonntagnachmittag wieder aufgetaucht ist.
... der Verschleiss von Handschuhen besonders bei F.C und U.K. besonders gross war.
... die Wespe "Fridolin" das Wochenende überlebt hat.
... die Ausrede von A.W., aufgrund einer Latex-Allergie nicht beim Käseabstreichen helfen zu können, von allen Teilnehmern abgenommen wurde.
... der Bürgermeister R.Z. den Unterschied zwischen der Illnauer- und der Effretiker-Flagge nicht kennt.
... das übrig gebliebene Raclettegewürz vom Stadtfest (Mai 2018) nun vollständig aufgebraucht ist.
... sich M.C. dieses Wochenende ausschliesslich von Kuchen ernährt hat.
... unser aktueller Präsident in den Rebbergen von W.K. gesichtet wurde.
Fabienne Braunschweiler
16.06.2018
GWE Mixed 1 nach einem Jahr mit einer klaren Leistungssteigerung
Wie Grün-Weiss sich am Grossfeldcup 2018 behauptete

Am Samstag 16. Juni fanden sich sage und schreibe 16 SpielerInnen, 4 Fans und 2 Interim-Coaches von Grün-Weiss für den Grossfeld-Cup in Winterthur ein. Es stellten sich bereits ziemlich früh drei Entscheidungen als brillant heraus:

1. Sich im Gegensatz zum letzten Jahr für den Samstag anstatt Sonntag einzutragen – so hielt sich dieses Mal die Kater-Quote der Mannschaft in einer durchwegs annehmbaren Höhe
2. Ein Mixed-Team anzumelden – während (zu Beginn noch!) hauptsächlich die Herren für Tore sorgten, nahmen sich die Damen der standesgemässen Verpflegung an
3. Ein Faltzelt für das Team-Lager mitzunehmen – von der gleissenden Sonne geschützt, liessen sich die Pausen noch viel besser geniessen (sogar Zeitnehmer und Schiedsrichter wollten um das Zelt verhandeln)

So startete das Team frisch und total motiviert am 9.40 Uhr ins erste Spiel. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten – hauptsächlich, dass jeder seine Komfortzone unter den 11 zur Verfügung stehenden Positionen fand – konnte GWE Mixed 1 das Spiel dank einer soliden Mannschaftsleistung für sich entscheiden.

Auf das zweite Spiel hin stellte Interims-Coach, Grossfeldcup-Spezialist und (Über-)motivator Maxim die Aufstellung etwas um. Nach langer, tiefgründiger Analyse traf er den strategisch richtigen Entscheid und schuf durch den Einsatz auf der richtigen Position zwei neue Überflieger: Sarina und Stefanie vollführten von nun an mit viel Durchsetzungs- und Kampfwille, der Wurfkraft auf Herren-Niveau, dem Elan von Prima-Ballerinas und der Wendigkeit von zwei Bienchen wahrliche Frauen-Power-Kunststücke. Ungeachtet dem gigantischen 12-Meter-Torraum mutierten sie zu regelrechten Goalgettern. Zumal Frauen-Tore gemäss offiziellen Regeln leider nicht doppelt gewertet werden, gab man die Punkte aus dem zweiten Spiel dennoch an den späteren Turnier-Sieger ab.

Da der bisherige Coach danach abtrünnig wurde, kam es nach der Mittagspause zu einer Rochade auf der beliebten Trainerposition.* Sodann und ausschliesslich deshalb schwang sich Simon A. selbstlos auf sein Fahrrad und nahm die lange Fahrt zur Schützenwiese auf sich um diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Beflügelt von seinen Worten an der Seitenlinie (der Tonfall hat sich verglichen zu seinem strengen Vorgänger deutlich geändert) fand das Team im dritten und letzten Spiel nochmals zurück zu seiner Siegesmanier und konnte dank einer beispiellosen Mannschaftsleistung nochmals Punkte holen.

Abschliessend ein riesiges Lob für unzählige, noch nicht explizit erwähnte Grosstaten. Mit dazu gehören sicher die Glanzparaden der Goalis im riesigen 7-Meter-Tor und ihre gekonnt schwungvoll eleganten Körpertäuschungen beim Feld-Einsatz, 100’000 abgespulte Kilometer unserer armen Läufer und das Verständnis der Herren gegenüber der teilweise etwas gehandicapten Damen (natürlich ausschliesslich aufgrund ihrer Körpergrösse). Ebenso ein grosses Dankeschön unseren Bier-Spendern, den Grilleuren, den DJs und komplizierten Song-Extrawünschern, den grosszügigen Sonnencreme-Spendern (ja wer sonst denkt schon daran an so einem Tag Sonnencreme mitzunehmen…) sowie den extra angereisten Fans.

Alle zusammen habt ihr zu einem super unterhaltsamen Tag beigetragen.

*Natürlich nur um sich anderweitig für den Verein zu engagieren.

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